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Projektbeispiel IV ➔ Radikale Realpolitik mit utopischem Überschuss

Das Bochumer Netzwerk »Stadt für Alle« setzt sich seit 2016 für eine solidarische und ökologische Stadtentwicklung ein. Im Fokus des Netzwerks steht aktuell ein großes innerstädtisches Grundstück das durch Abriss und Privatisierung neu entwickelt werden soll. Durch eine öffentlichkeitswirksame Kampagne, begleitet von Aktionen und aktivierenden Veranstaltungsformaten, konnte die Stadt Bochum zum Umdenken bewegt werden. Zumindest ein Teil der Abriss- und Privatisierungspläne sind inzwischen vom Tisch. Mit einer Mischung aus stadtpolitischem Aktivismus, einer Planung von unten und der damit verbundenen Produktion von positiven Visionen einer sozialen Stadt, gelingt es dem Netzwerk Begriffe wie Gemeinwohl und Commons gegen das neoliberale Selbstverständnis der „unternehmerischen Stadt“ stark zu machen. In der konkreten Auseinandersetzung um öffentlichen Raum, Partizipation und der Verwendung kommunaler Ressourcen werden die Möglichkeiten einer sozialen Urbanität sichtbar.

(Autor: Rainer Midlaszewski)

Details

Datum:
6. Juni
Zeit:
15:50 – 15:55
Veranstaltungskategorie: