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Stadtgespräch: Zirkuläres Bauen – Stadt als Materialsammlung

Die Notwendigkeit des ökologischen Neudenkens und Umgestaltens von Stadt ist augenscheinlich; im Hier-und-Jetzt zu vollziehen. Über 50 Jahre nach der Gründung des Club of Romes, schreit Greta Thunberg das „das Blablabla der Politiker“ anprangernd in die Welt. Nachhaltiger Städtebau ist essentieller Baustein von Strategien und Massnahmen zur Klimanpassung und gegen den Klimawandel. Das Berliner Studio Schulz-Granberg zeigt in seinem Gewinnerentwurf für die städtebauliche und landschaftsplanerische Rahmenplanung für das entstehende Rochdale Quartier auf, was zirkuläres Bauen in der Praxis bedeuten kann und sucht hierfür die Unterstützung des Stuttgarter Unternehmens Concular. Unter dem Schlagwort „Urban Mining“ wird die Rochdale auf wiederverwertbares Baumaterial hin untersucht, um dieses für den Neubau des Quartiers oder anderenorts wiederzuverwenden. Die Verschwendung von Baumaterialien ist gängige Praxis auf deutschen Baustellen. Bestandsnutzung ist ein Schlüssel zu nachhaltigem Bauen, das Re- und Upcyclen von Baustoffen ein weiterer, der jedoch noch Verfahrenswege und gesetzliche Unterfütterung benötigt. In der künstlerischen Praxis ist der Kreislauf Methode, Strategie und Haltung zugleich. Welche Parallelen lassen sich zwischen angewandter Architektur und Architektur im Kontext von Kunst herstellen? Welche Hürden hat das zirkuläre Bauen in Wirtschaft, Politik und Verwaltung zu überwinden? Und welche regionalen Strukturen in Ostwestfalen-Lippe arbeiten an Lösungen? Im Gespräch mit Architekt*innen, Künstler*innen und Forscher*innen werden neue Perspektiven auf den Städtebau eröffnet.

Details

Datum:
27. August
Zeit:
15:00 – 16:30
Veranstaltungskategorien:
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